Rucksack-Urlaub in Schweden

Mit dem Rucksack durch Schweden zu reisen, stellt für jeden Aktivurlauber ein Erlebnis der besonderen Art dar: In aller Ruhe zu Fuß die herrliche schwedische Landschaft erkunden, Kontakte zu Einheimischen und anderen Reisenden knüpfen und nebenbei noch etwas für die eigene Fitness tun.

Scheinbar endlos grüne Wälder, tiefblaue Seen, bizarre Gebirge und ein mildes Klima laden Rucksackurlauber geradezu dazu ein, fernab vom Alltagsstress, die Gedanken schweifen zu lassen und ein Stück unbelassene Natur zu genießen.

Zu Fuß unterwegs

Wer nur ein kleines Areal erkunden möchte, und gute Kondition mitbringt, kann Schweden auf den eigenen zwei Beinen entdecken: Unzählige beschilderte und unbeschilderte Wanderwege ziehen sich durch das ganze Land. Die milden, aber nicht zu heißen Temperaturen im Sommer, eignen sich bestens um soviel Zeit wie möglich aktiv an der frischen Luft zu verbringen. Ein besonderes Erlebnis stellt das Wandern durch einen Nationalpark dar. Hier haben Sie oftmals die Möglichkeit an geführten Touren teilzunehmen, um der rauen schwedischen Wildnis nicht alleine ausgesetzt zu sein.

Kanu-Tour

Eine beliebte Form der Fortbewegung stellt die Reise mit einem Kanu dar. Entweder auf eigene Faust oder mit einer geführten Gruppe paddeln Sie tagsüber durch Schwedens weitläufige Seengebiete um dann nachts an ausgewiesenen Rastplätzen Halt zu machen. Bevor es wieder aufs Wasser geht, können Sie die umliegenden Wälder durchstreifen und Pilze und Beeren für die eigene Verpflegung sammeln.

Reisen mit der Bahn

Wer größere Distanzen zurücklegen, und nicht auf Mitfahrgelegenheiten angewiesen sein möchte, sollte über das Reisen mit der Bahn nachdenken. Das schwedische Schienennetz reicht vom südlichen Trelleborg bis zum nördlichen Kiruna, wobei der südliche Teil Schwedens wesentlich weiträumiger erschlossen ist als der dünner besiedelte Norden.

Für Rucksackreisende eignen sich die schwedischen Interrailtickets. Mit diesen können Sie an drei, vier, sechs oder acht Tagen innerhalb eines Monats (diese müssen nicht aufeinander folgen) so viele Züge wie benötigt nutzen um von A nach B zu gelangen.  Zwischen den Touren haben Sie die Möglichkeit Schwedens Städte wie Malmö, Göteborg oder natürlich Stockholm zu besuchen, die mit ihrem metropolischen Flair einen bereichernden Kontrast zu den ländlichen Gebieten Schwedens darstellen.

Unterbringungsmöglichkeiten

Das schwedische Jedermannsrecht ermöglicht es Rucksackurlaubern bis zu zwei Nächte lang ihr Zelt auf unkultiviertem Land aufzuschlagen. Wem es in der schwedischen Wildnis zu einsam ist, kann auch auf einem der 600 eingetragenen Campingplätze unterkommen. Vorab sollten Sie die Camping Card Skandinavia beantragen.

Für alle, die nicht jede Nacht unter freiem Himmel verbringen möchten, empfiehlt sich das Anmieten eines der zahlreichen Ferienhäuser- Schweden bietet hier von der einfachen Hütte ohne Strom bis hin zur Luxusvariante für jeden Geschmack das passende Angebot. Wer ein Ferienhaus anmietet, kann die schwedische Landschaft in ausgedehnten Tagestouren erkunden um Abends im eigenen Heim zu entspannen und den Tag ausklingen zu lassen.

(Bildquelle: eaoliver)

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