IKEA baut erste Häuser in Deutschland

05.05.2011
Das schwedische Möbelhaus IKEA startete am Dienstag in Kooperation mit dem Fertighaushersteller Bien-Zenker den Bau von acht BoKlok-Häusern in Auringen bei Wiesbaden.
Das Wohnkonzept BoKlok wurde 1996 von IKEA und dem schwedischen Bauunternehmen Skanska gegründet um günstiges, funktionales Wohnen mit modernem Design und Qualität zu vereinen. Zielgruppe sind vor allem junge Familien, die mit besonders niedrigen Wohnkosten und einer attraktiven Lage in grünem Umfeld angesprochen werden sollen.

„Stiftung Warentest“ kritisierte BoKlok zunächst stark

Doch nach Erschließung der Märkte in Skandinavien und Großbritannien scheiterte die Einführung der BoKlok-Häuser in Deutschland zunächst. Nach harter Kritik der „Stiftung Warentest“ musste Bien-Zenker die ursprünglichen Pläne zurückziehen und überarbeiten. Bemängelt wurde von den Verbraucherschützern vor allem die Zahlungsbedingungen und die 15-jährige Bindungspflicht an eine Wärme- und Stromversorgung durch BoKlok selbst. Weiterhin sorgten Probleme mit der Bausubstanz zunächst für Unmut und für eine rapide sinkende Nachfrage nach den schwedischen Fertighäusern auf dem deutschen Markt.

Weiteres Wohnprojekt in Offenbach geplant

Neue gelockerte Vertragsbedingungen sollen dies nun ändern. Vier von den acht ersten Häusern in Auringen sind bis jetzt erst verkauft, doch Bien-Zenker hofft auf ein „Infahrtkommen“, wenn erst einmal die ersten Häuser stehen und potentielle Käufer sich ein eigenes Bild machen können. Die nächsten Fertighäuser sollen demnächst in Offenbach entstehen. Im Falle eines Kaufs gibt es von IKEA übrigens einen Waren-Gutschein im Wert von 1000 Euro dazu, um das IKEA-Haus gleich mit den passenden Möbeln einzurichten.

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