Schwedische Architektur
Schwedische Architektur nahm ihren Ursprung in den romanischen Steinkirchen, die überall im Land zu finden sind. Besonders eindrucksvoll ist der Dom von Lund, der 1145 geweiht wurde. Im gotischen Stil wurde 1237 die Marienkirche in Sigtuna und der Dom von Uppsala (geweiht 1435) erbaut.
Besonders eindrucksvoll ist diese Epoche auf Gotland vertreten, hier finden sich rund 100 mittelalterliche Kirchen. Der Barock gelangt im 17. Jahrhundert nach Schweden. Aus dieser Zeit stammen viele prunkvolle Schlösser und Kirchen, wie beispielsweise der Kalmarer Dom und das Schloss Drottningholm am Rande von Stockholm. Erbaut wurden diese Gebäude von dem schwedischen Architekten Nicodemus Tessin d.J..
Zeitalter der Romantik
Die Romantik setzte sich dann im späten 19. Jahrhundert sowie im 20. Jahrhundert durch und brachte viele Gebäude wie zum Beispiel das Stockholmer Rådhus (1916) und das Stadshus (1923) hervor. Gebaut wurde vorwiegend mit Ziegeln und Holz.
Zeitalter der Moderne
Die Moderne knüpfte dann stark an die Strenge des Klassizismus an. Berühmter schwedischer Vertreter war Gunnar Asplund, dessen Friedhof Skogskyrkogården, den er gemeinsam mit Sigurd Lewerentz angelegt hat, von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurde. Ab den 1930er Jahren war schwedische Architektur regiert vom Funktionalismus, der sich durch die reine Zweckmäßigkeit von Gebäuden und die Verwendung von viel Stahl und Beton auszeichnete.
(Bildquelle: venteco)
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Tags: Architektur, Kirchen, Kultur