Vegetation
Die Vegetation in Schweden ist typisch für ein gemäßigtes Klima und umfasst größtenteils boreale Nadelwälder und rund 250 Arten von Blütenpflanzen. Im Norden dominieren Fichte, Lärche, Kiefer und Tanne. Im Süden ist durch das Wirtschaften des Menschen leider sehr viel natürlicher Waldbestand verlorengegangen. Es wurden stattdessen nicht einheimische, schneller wachsende Nadelbäume angepflanzt. Die Böden sind weitestgehend mit Flechten und Moosen bedeckt.
An Blütenpflanzen dominieren in den bergischen Regionen alpine und arktische Blumen. Auf den kalkhaltigen Böden Gotlands wachsen exotisch anmutende Orchideen, die allesamt geschützt sind.
Beeren in Schweden
Weiterhin ist Schwedens Vegetation natürlich bekannt für ihre Vielzahl an essbaren Beeren. Beliebt sind vor allem die Blau- oder Heidelbeere, die größtenteils zwischen Mitte Juli und Anfang September reif werden. Davon profitieren hauptsächlich die Sommerurlauber, die sich überall an den am Wegesrand wachsenden Früchten bedienen können.
Eine Delikatesse stellt die Moltebeere dar. Nicht nur dass Sie das Wahrzeichen Lapplands ist, sie enthält außerdem zahlreiche Vitamine und gilt wegen ihres hohen Ascorbin- und Benzoesäuregehalts als wirksame Heilpflanze. In Schweden wird sie hjorton genannt und man findet sie häufig in offenen Sumpflandschaften, auf denen sie einzeln gestielt wächst.
(Bildquelle: meiburgin)
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Tags: Beeren, Natur, Pflanzen, Vegetation