Schwedens Geologie

schwedische landschaftSchwedens Geologie bietet mehrere Besonderheiten. Vor rund 500 bis 370 Millionen Jahren entstand das Kaledonische Gebirge, dessen Überreste noch heute an der Grenze zu Norwegen zu finden sind. Im Süden hingegen herrscht fruchtbare Tiefebene vor, lediglich das Gebiet um Småland herum bildet eine karge, mit Wald bedeckte Hochebene. Im Süden des Landes finden sich viele Seen, die Überbleibsel der letzten Eiszeit sind. Nach dem Abschmelzen des Eises vor 11.500 Jahren sammelte sich das Schmelzwasser in den Tiefebenen des Gebietes.

Schwedische Landschaft: Geprägt von der Eiszeit

Das Wasser hat damals das Relief entscheidend geprägt. Zahlreiche Aushöhlungen und fluviale Abschleifungen sind Zeuge davon. Daneben sind die, durch die Gletscherbewegung entstandenen, Moränen in der Landschaft deutlich zu erkennen. Weiteres Überbleibsel aus der Eiszeit sind die charakteristischen Kieselablagerung und Rundhöcker, die ebenfalls durch abschmelzendes Wasser entstanden sind, beziehungsweise mitgeführt wurden.

Das Abschmelzen des Eises prägt das Landschaftsbild sogar noch heute. Das Eis, das bis zu 1000m mächtig war hat einen enormen Druck auf die Erdoberfläche ausgeübt. Nach dem Abschmelzen haben sich die Erdmassen angehoben, bis heute um ungefähr 800m. Jedes Jahr hebt sich die Erdplatte um bis zu 1 cm im Jahr.

Die Landhebung hat das Landschaftsbild Schwedens über die Jahre entscheidend verändert. Viele Teil, die heute zum Festland gehören, waren früher noch Inseln. Das Gestein Schwedens besteht hauptsächlich aus Granit und Gneis.

(Bildquelle: grapetonix)

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