Polarlicht – Atemberaubendes Phänomen der Natur

polarlichtDas Polarlicht fasziniert jedes Jahr tausende Urlauber mit seinem Leuchten, das in verschiedenen Farben und Formen am Himmel fluoresziert. Sie müssen allerdings den 60. Breitengrad überqueren, wenn Sie dieses atemberaubende Schauspiel genießen wollen.

Nordlicht – Eine Laune der Natur?

Das Nordlicht entsteht durch elektrisch geladene Teilchen aus dem Magnetmantel der Sonne, die auf die Luftmoleküle der oberen Atmosphäre treffen und diese zum Leuchten anregen. Die fluoreszierenden Lichter treten nur an den Polen auf, da das Magnetfeld der Erde die geladenen Teilchen Richtung Pol lenkt. Dort ist das Magnetfeld zur Erde hin gekrümmt, so dass die Teilchen nach unten gezogen werden und mit den Molekülen der Erdatmosphäre in Berührung kommen. Dies geschieht auf der Nord- wie auch auf der Südhalbkugel der Erde.

Die meisten Nordlichter erstrahlen in Hellgrün- oder Gelb, aber auch Rot- und Violetttöne sind möglich. Von Oktober bis März lassen sich Nordlichter am besten beobachten, das Phänomen wurde aber auch schon Ende August am Himmel beobachtet.

Geschichte des Polarlichts

Die ältesten Berichte über Polarlichter sind über 2000 Jahre alt. Damals galt das Leuchten als Vorbote von drohendem Unheil. Eine Erklärung dafür wäre, dass das Polarlicht in Mitteleuropa oftmals in einem leuchtenden Rot am Himmel fluoresziert und von den Menschen als bedrohlich empfunden werden musste.

(Bildquelle: nickrussill)

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