Schwedische Wirtschaft

wirtschaftikeaDie schwedische Wirtschaft war bis in die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts rein landwirtschaftlich geprägt. Mit dem 1832 eröffneten Götakanal entstand eine wichtige Verkehrsverbindung zwischen Ost- und Westküste, die die Entwicklung der Wirtschaft begünstigte.

Bedeutende aufkeimende Wirtschaftszweige waren die Stahlerzeugung und der Holzexport. Dazu kamen wichtige schwedische Erfindungen wie das Dynamit (Alfred Nobel) und das Sicherheitszündholz (Johan Edvard Lundström), die von Regierung und Industrie gewinnbringend verwertet wurden.

Schwedische Wirtschaft floriert

In wenigen Jahrzehnten entwickelte sich Schweden vom armen Agrarland zum florierenden Wirtschaftswunder. Der wirtschaftliche Fortschritt brachte allerdings auch Nachteile mit sich: Großbetriebe verdrängten kleine Bauernhöfe, die Menschen kehrten dem Land den Rücken und flohen in die Städte. Viele wanderten komplett aus Schweden aus.

Landwirtschaft neben fortschrittlicher Technologie

Heute ist Schwedens Wirtschaft immer noch stark von der Landwirtschaft bzw. Forstwirtschaft geprägt. Nicht ohne Grund: Schweden gehört zu den waldreichsten Gebieten Europas.

Auf der anderen Seite stehen international agierende Unternehmen, die sich sowohl auf stark fortschrittliche Technologien wie auch auf Maschinenbauprodukte spezialisiert haben. Bekannte Unternehmen sind IKEA, Volvo, Saab oder H&M.

Die Wirtschaft Schwedens ist aufgrund der geringen Größe des Binnenmarktes stark exportorientiert. Wichtige Handelspartner sind Finnland, Dänemark und Norwegen sowie Deutschland und die USA.

(Bildquelle: listenmissy)

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